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Bei Funktionenscharen handelt es sich um eine Funktion
(Beispiel ),
die neben dem x in ihrem Funktionswert einen weiteren
Parameter (in diesem Fall a) enthält. Je nach Wert
des Parameters variiert der Graph der Funktion. In den
nun folgenden Abschnitten wird die Kurvendiskussion
einer Beispielfunktion durchgeführt.
Funktionswerte berechnen:
Es ist nützlich, die Funktion zuerst zu definieren
(siehe dazu auch Funktionen definieren):

Anmerkung: Der Term
muss im Taschenrechner als
eingegeben werden, der Rechner betrachtet sonst
als eine Variable (auch ganze Wörter können
als eine Variable definiert werden).
Nun lassen sich verschiedene Werte für a und x
eingeben, der Funktionswert wird bei Eingabe von (sofern
nicht unter einem anderen Namen definiert) berechnet.

Anmerkung: Sollten Sie Werte erhalten, die nicht
mit Ihren bisherigen Rechnungen und Vermutungen übereinstimmen,
kontrollieren Sie, ob Sie a und x bereits mit einer
Menge definiert haben. In diesem Fall ersetzt der Taschenrechner
die Variablen a (und/oder x) durch eben diese definierte
Menge. Sie können dies überprüfen, indem
Sie im Hauptbildschirm einfach die von Ihnen definierte
Funktion eingeben ( ).
Daraufhin sollte der Rechner Ihnen die ursprüngliche
Funktion anzeigen, in der die Variable x und der Parameter
a auftauchen (siehe Bild obere Zeile). Tut er dies nicht,
löschen Sie ältere, bereits definierte
Variablen. Dazu gehen Sie im Hauptbildschirm auf
F6 (Lösch' bzw. Clean Up') und gehen
auf Lösche a-z' (Clear a-z').
Zeichnen:
Oftmals wird verlangt, dass Sie eine Funktion
mit gegebenen Werten für a zeichnen sollen. Der
Taschenrechner erleichtert diese Arbeit. Zuerst weisen
Sie dem Parameter a diese Werte zu:

Die geschweiften Klammern zeigen, dass eine Wertemenge
vorliegt. Achten Sie darauf, dass in diesem Falle
zuerst die Menge steht, der Parameter steht am Ende.
Gehen Sie in den Y-Editor und geben Sie dort die von
Ihnen definierte Funktion ein:

Gehen Sie in den Graphen und warten Sie, bis alle Kurven
gezeichnet wurden. Sie können den Vorgang mit der
on'-Taste abbrechen. Um das Zeichnen zu beschleunigen,
stellen Sie im Window'-Menü größere
Werte für xres=' ein, die Zeichnung wird
dadurch ungenauer.

Gemeinsame Punkte der Schar:
Bevor Sie fortfahren, denken Sie daran, die bisher
definierten Variablen zu löschen (F6,1).
Manche Graphen von Funktionenscharen durchlaufen immer
bestimmte Punkte unabhängig von dem Wert ihres
Parameters. In diesem Punkt schneiden sich also alle
Graphen der Funktionenschar. Es gibt zwei Möglichkeiten,
diesen Punkt zu bestimmen:
(1) Der Funktion
werden zwei unterschiedliche Werte für a zugewiesen,
im Beispiel a und t (
), und gleichgesetzt .
Man lässt den Taschenrechner nach x auflösen,
um die gemeinsamen Punkte der Schar angezeigt zu bekommen:

Nullstellen berechnen:
Die Lage der Nullstellen kann berechnet werden, indem
die Funktion
nullgesetzt wird. Der Rechner stellt diese Gleichung
nach der von Ihnen gewünschten Variable um:

An der nach x aufgelösten Gleichung können
Sie ablesen, für welche Werte von a die Funktion
Nullstellen besitzt. Es existieren keine Nullstellen,
wenn der Radikand negativ ist.
Extremstellen:
Leiten Sie die Funktion nach x ab und bestimmen Sie
die Nullstellen der 1. Ableitung:

Um zu überprüfen, welche Art von Extremstelle
vorliegt, wird die zweite Ableitung benutzt. Ist der
Wert der zweiten Ableitung positiv, liegt ein Tiefpunkt
vor, ist dieser negativ, hat der Graph ein Maximum.

In diesem Fall hat jede Kurve der Funktion
einen Tiefpunkt.
Ortslinie:
Die Ortslinie ist eine Funktion, die die Extremstellen
einer Funktionenschar verbindet. Sie ist zu berechnen,
indem man die 1. Ableitung nullsetzt und nach dem Parameter
auflöst. Für genau diesen Wert von a liegt
eine Extremstelle vor. Nun setzt man a in
ein, der entstehende Ausdruck ist die Ortslinie:

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