jugend forscht - schüler experimentieren
am
Käthe-Kollwitz-Gymnasium
KKG-Schüler forschten auf neuen Wegen
„Bring frischen Wind in die Wissenschaft.“ Unter diesem Motto startete der Jugend forscht-Wettbewerb 2011 in der vergangenen Woche mit dem Regionalwettbewerb in Emden. Getreu dem Motto des Wettbewerbs hatten 76 Jungforschergruppen im vergangenen Jahr kreative Ideen entwickelt, akribisch experimentiert und schließlich eine Präsentation ihrer Ergebnisse vorbereitet. In diesem Jahr beschäftigten sich besonders viele Projekte mit der Nutzung regenerativer Energien.

Auch zwei Forschergruppen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums haben sich diesem Thema gewidmet. Cornelia Sommer und Jork Janssen haben Modelle eines Solarballons und eines Solar-Stirlingmotors gebastelt und Ideen entwickelt, wie mit dieser Technik Solarenergie auch fernab von unserem engmaschigen Leitungsnetz und ohne Solarzellen genutzt werden kann. Sönke Schwart und Lukas Ihmels haben sich mit der Speicherung der Energieerträge, der größten Herausforderung bei der Nutzung regenerativer Energiequellen, beschäftigt. Sie haben Modelle eines Warmwasserspeichers gebaut und verschiedene Isolationsmöglichkeiten getestet. Für Ihre Arbeit erhielten sie den Sonderpreis Umwelttechnik.

Den größten Erfolg in diesem Jahr landete jedoch ein Projekt aus dem Bereich Biologie. Jan-Hendrik Sondermann engagiert sich in der Betreuung des Schulzoos des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Bei der Gestaltung der Käfige für Mäuse entdeckte er, dass die Tiere Höhenangst haben. Dieses Verhaltensmuster untersuchte er methodisch hervorragend und konnte trotz großer Konkurrenz den zweiten Platz belegen.
Neben den Auszeichnungen freuten sich die Jungforscher des KKG besonders über den spannenden Gedankenaustausch mit gleichgesinnten Schülern aus der Region. Dabei entstanden schon Ideen für den nächsten Wettbewerb im Jahr 2012, an denen jetzt mit Hochdruck geforscht wird.
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